Löst Kimmich Löws Probleme?
Zahlreiche Experten sehen in Kimmich die Ideallösung. Positiver Nebeneffekt: Durch das Zurückziehen des Münchners würde ein Mittelfeld-Platz frei. So könnte Löw die Ansammlung von Extraklasse in diesem Mannschaftsteil mit Toni Kroos, Thomas Müller, Ilkay Gündogan, Leon Goretzka und Kai Havertz besser moderieren.
"Ich denke zumindest mal drüber nach", hatte Löw im März über diese Variante gesagt. Vielleicht, gab er zu bedenken, sei Kimmich rechts ja "für die Mannschaft genau das Allerbeste". Zwar sei der Wortführer der Confed-Cup-Generation als Sechser "extrem wichtig" für die DFB-Elf. Aber: "Er ist auf beiden Positionen gut. Deswegen denke ich über alles nach."
Die Diskussion darüber, wo er dem Team am besten helfen kann, "wird gefühlt niemals enden", hat Kimmich erkannt. Seine Stärken könne er "am besten im Mittelfeld zeigen". Aber: "Ich bin keiner, der sich dagegen wehrt, dem Team zu helfen." Am Ende müsse Löw entscheiden, wo er das am besten könne.


